VORSTELLUNGSGESPRÄCH:

Luisa Verfürth Allgemein

Jean-Pierre Kühne (20).

Für Jean – Pierre war gerade Hochzeit. Keine Hochzeit aber Hoch Zeit. Konjunktur könnte man auch sagen. Denn der 11.11. ist für den jungen Mann aus Hannover mehr als nur eine Schnapszahl. Jean-Pierre ist seit 12 Jahren im Karnevalsverein und Karnevalist bis an die Spitze der Jeckenkappe.

Reingeboren durch seine Familie lebt er die Tradition mit Ihnen voller Herzblut weiter.
Herz ist ein gutes Stichwort bei JP. Denn : „Meine Familie ist alles für mich“ betont der Auszubildende, der noch einen Bruder und eine Halbschwester hat.

Zum 1. August begann der Musikliebhaber (außer Metal & Rock) seine Lehre bei uns. „ Ich wollte immer schon Friseur werden, dann Erzieher, dann Bürokaufmann und am Ende wieder Friseur. Jetzt bin ich froh hier zu sein. Alle sind super nett zu mir und mit Ayleen, Senem und Jessy verstehe ich mich besonders gut.“

Warum er Friseur werden wollte? „Weil man viele Sozialkontakte und Spass mit den Kunden hat. Außerdem kann man sich kreativ voll ausleben.“ Viel Zeit für Hobbys bleibt JP nicht mehr. Denn kaum raus aus dem Salon ist er meist schon wieder beim Karnevalsverein bei dem er auch Gardetanz in Hochleistungsniveau betreibt. Diszipliniertes Arbeiten ist er gewohnt. Regelmäßige erfolgreiche Turniere und Training verlangen viel Aufmerksamkeit. Zurzeit proben sie an dem Musical „Aladin“ in dem er die Hauptrolle des Genie bekommen hat.

In verschiedene Rollen zu schlüpfen fällt JP also nicht schwer. Verschiedene Haarfarben und Haarlängen sind längst über seinen Oberkopf gewechselt. Bei der Pflege hat JP genaue Tipps: Viel Öl verwenden in den Längen und Spitzen, wenn man seine Haare viel glättet und beansprucht wie er selbst. Dass er dieses Jahr am 17.11. nicht zur Stürmung des Rathauses konnte, weil er arbeiten musste drückt JP mit einem wehmütigen Lächeln weg.

Bei der guten Führung bekommt er nächstes Jahr garantiert frei.
Ein Genie sollte auch mal einen Wunsch frei haben.